Abgekupferte Texte haben kurze Beine
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Abgekupferte Texte haben kurze Beine

oder auch wieso Copycats einfach scheiße sind

Man schreibt einen Text, vergießt vielleicht ein paar Tränchen, legt aber auf jeden Fall sein ganzes Herzblut in diesen Text. Die Tasten glühen und man verbringt Zeit mit den Wörtern. Vielleicht nur mehrere Minuten, vielleicht aber sogar Stunden, Tage oder Wochen. Man recherchiert, verpackt seine Meinung so, dass sie vom Leser verstanden wird. Nach den richtigen Worten fischend, wie ein Fischer in einem schlechten Fischgebiet, gibt es Momente in denen man den Text nur gegen die (imaginäre) Wand klatschen möchte.
Und dann ist fertig. Ich drücke auf „Veröffentlichen“ und plötzlich ist der Text im World Wide Web. Meine Gedanken schwirren jetzt im Internet herum und können gelesen werden. Ein neuer Text, neue Gedanken, neue Wortaneinanderreihungen haben das Licht der Welt erblickt.
Natürlich sollen meine Text gelesen werden, verstanden oder missverstanden werden. Es soll darauf reagiert werden, sie sollen geteilt werden, zum Nachdenken anregen oder vielleicht auch einfach nur belustigen. Was sie aber nicht sollen ist GEKLAUT werden.
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