Eine persönliche Erkenntnis
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Eine persönliche Erkenntnis

Strong is the new skinny

Ich bin einfach kein skinny girl.
Das Körperbild, das in meiner frühesten Jugend (wie schrecklich alt ich mich jetzt anhöre) modern war, war dünn. Kate Moss dünn. Feingliedrige Arme, dunne Beine, wenig Brust. So wollten viele Mädchen aussehen. Musjolos war nicht in. Es war schon fast verpöhnt. Doch in diesen Stil passte ich, mit meinem Körper, so gar nicht rein. Ich war immer sportlich, nie ein übergewichtiges Kind und trotzdem wurde ich wegen meinem Körper gemobbt.
Da war mein Oberkörper, der noch nie „fein“ war. Er war eher männlich und muskulös. Ich hatte schon immer kräftige Arme, nie dick aber eben kräftig. Und da war mein Hintern, der zu groß war (laut den Gedanken vieler Mitschüler). Und dann war da noch mein Gesicht, was auch gerne ein Mobbinggrund war.

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Ich war nie ein Mädchen, das im Freibad einen Bikini getragen hat. Ich hatte immer Shorts und T-Shirt an – immer. Wenn es zum Schwimmen ging, kamen Shorts und Shirt runter und ich habe mich in ein Handtuch gewickelt und das dann an den Rand des Beckens geworfen und bin schnell und Wasser gesprungen.
Mir war nie bewusst, dass ich mich für meinen Körper geschämt habe, aber genau das habe ich gemacht.

Ich habe einige Jahre Ballett getanzt und ohne angeben zu wollen – ich war gut. Ich war verdammt gut und trotzdem durfte ich nie in der ersten Reihe tanzen, denn mein Körper war nicht „Bühnen tauglich“, zumindest nicht für die Ballettbühne. Durch das Tanzen wurde ich noch muskulöser. Ich durfte die Stunden leiten, durfte anderen Schritte beibringen, wenn die Lehrerin zu spät kam. Aber ich wurde bei Vorführungen immer in die letzte Reihe verbannt. Ich war keine Vorzeigeschülerin, weil ich einfach nicht den Körper dazu hatte.

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Aber es findet ein Umdenken statt. In meinem Kopf und in den Köpfen der Gesellschaft. Wir als Gesellschaft sind zwar noch meilenweit davon entfernt jeden Körper so zu akzeptieren wie er ist, aber wir gehen viele kleine Schritte in die richtige Richtung und das macht doch schon mal Mut.

Endlich sich selber akzeptieren

Eine wichtige Erkenntnis ist, dass man so ok ist, wie man is(s)t. Ob andere dazu sagen, dass man zu dick oder zu dünn ist. Ob zu muskulös oder zu wenig definiert. Es gibt unterschiedliche Schönheitsideale und jeder sollte ganz für sich selber entscheiden, wie er aussehen möchte. Keiner sollte Opfer von Bodyshaming werden. Es ist ok, glücklich mit seinem Körper zu sein, auch wenn andere ihn nicht schön finden. Und es ist genauso ok, nicht zufrieden zu sein und bestimmte Ziele anzustreben. Man sollte aber nie unzufrieden sein, weil es einem eingeredet wurde. Weil einem gesagt wurde, dass etwas falsch an einem ist. Man sollte seinen Körper lieben so wie er ist und sich dann eben vielleicht Ziele zu setzen, die man erreichen möchte und zwar wegen sich selber und nicht wegen den Köpfen und Aussagen anderer.

Bis ich diese Erkenntnisse hatte dauerte es tatsächlich 25 Jahre. Ich habe 25 Jahre gebraucht um meinen Körper zu akzeptieren. Um zu akzeptieren, dass ich eben ziemlich muskulöse Arme habe und mein Oberkörper nicht so „fein“ ist, wie der von anderen. Dafür mag ich aber zum Beispiel meinen Hintern, auch wenn ich wegen ihm früher in der Schule gehänselt wurde (zu dick) und mir auch schon das ein oder andere Mal an den Hintern gelangt wurde, weil „er ja so herausstechen würde“. Das war wirklich die Aussage eines Mitschülers – krank oder?! Im Nachhinein würde ich vieles gerne anders machen. Ich hätte diese Zufriedenheit, die ich jetzt mit meinem Körper habe, gerne schon in meiner Jugend gehabt. Ich wäre gerne nicht 25 Jahre lang irgendwelchen abstrusen Idealen hinterher gerannt, die mich nur bedrückt haben und es geschafft haben, dass ich mich unwohl in meinem Körper fühlte.
Aber ich bin auch froh, dass ich jetzt an einem Punkt bin, an dem ich sagen kann, ich mag meinen Körper. Klar, sehe ich selber hier und da Stellen, die mir nicht so gefallen, aber daran kann man entweder arbeiten oder man akzeptiert sie eben so wie sie sind. Meine Füße finde ich zum Beispiel schrecklich – wobei ich persönlich finde, dass es keine schönen Füße gibt :-D Ich kann sie nicht ändern – sie gehören zu meinem Körper – also akzeptiere ich sie und bin dafür dankbar, dass sie mich so zuverlässig durch mein Leben tragen.

#pmd22 zusammengefasst
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#pmd22 zusammengefasst

Was war das nur für ein Tag. Ostersonntag und doch einfach nur ein Sonntag – zumindest für mich.

Ok, es gab eine verbrannte Pizza, es hat geschüttet wie aus Kübeln, aber es war einfach ein schöner entspannter Sonntag mit vielen tollen Bildern und neuen Instagramentdeckungen. Hier habe ich jetzt meine Bilder für dich in einem Post zusammengefasst und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Picture my Day Day.

Morgen – also in 40 Minuten – startet übrigens der Picture my Day Day. Ist von Euch jemand dabei? #pmd22 #pmdd22

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Hier wird geschlafen ❤❤ #pmdd22 #pmd22

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Auch ein Ostersonntag ist keine Ausrede. Sport geht immer! #pmdd22 #pmd22

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Eventuell ein bisschen platt. 😂 #pmdd22 #pmd22

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Done. Heute habe ich mal wieder zwei geniale Workouts von @anne_bodykiss gemacht. #pmdd22 #pmd22

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Ganz schön frisch heute. #pmd22 #pmdd22

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Nasser Hund. Nasses Wetter. Aber wenigstens ist man allein auf den Wegen unterwegs. #pmdd22 #pmd22

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Um halb drei komme ich dann auch mal zum Frühstücken 😂☺😋 #pmdd22 #pmd22

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Tea Time 😍 #pmdd22 #pmd22

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Wenn man vor lauter Twitter und Instagram und #pmd22 die Pizza für den Freund vergisst 😂😂😂 #pmdd22

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Das war mein #pmd22 oder auch #pmdd22 – je nachdem welchen Hashtag man jetzt favorisiert. Hier gibt es alle Infos zum nächsten Picture my Day, an dem ich auf jeden Fall wieder teilnehmen werde. Es macht einfach immer mega Spaß und man lernt so viele tolle neue Menschen und Accounts kennen. Von mir aus könnte der Picture my Day gerne öfter sein.

Und hast Du auch beim Picture my Day mitgemacht?

Meine sportliche Woche KW 15
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Meine sportliche Woche KW 15

Ich wurde jetzt schon öfter, vor allem in privaten Nachrichten, gefragt, welche Sportübungen ich denn so mache. Die letzte Zeit habe ich deshalb die Videos, die ich zum Trainieren benutze immer auf Facebook verlinkt. Jetzt ist mir allerdings aufgefallen, dass das Ganze schon nach kurzer Zeit mega unübersichtlich ist und daher habe ich mir gedacht, dass es jetzt einfach immer am Ende einer Woche oder auch am Anfang der nächsten einen Blogpost gibt in dem ich Dir alle Videos oder sonstigen sportlichen Inspirationen, der letzten Woche verrate.

Und wie passend ist heute Sonntag. Daher habe ich jetzt hier mal alle Videos, die ich diese Woche genutzt habe.


#vegangedacht - Blogparade
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#vegangedacht – Blogparade

Wie wird man eigentlich zum Veganer? Was bringt Menschen dazu? Welche Gedanken steuern einen? Wie es es die erste Zeit als Veganer zu leben? Haben es Veganer in der Stadt leichter als auf dem Dorf?
Fragen über Fragen und genau wegen dieser vielen Fragen, habe ich mir gedacht ich starte eine Blogparade mit dem Thema #vegangedacht.
Aber wieso denn „vegan gedacht“? Was steckt dahinter?
[Weiterlesen]

DIY Klingelschild mit Fotoparadies #Werbung
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DIY Klingelschild mit Fotoparadies #Werbung

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Fotoparadies entstanden. Trotzdem vertrete ich ganz alleine meine Meinung.

Jetzt wohnen wir seit über zwei Jahren in dieser Wohnung und seit über zwei Jahren haben wir an unserer Klingel keinen Namen stehen. Wieso? Weil ich alle Klingelschilder, die es so gibt ziiiiemlich hässlich und vor allem einfallslos empfunden habe.

Da kam die Mail zur Anfrage einer Kooperation gerade recht, denn plötzlich sind die Ideen nur so aus mir herausgesprudelt. Als erstes hatte ich mir überlegt, ich gestalte ein schönes Wandbild, welches dann über das Sofa kommt. Da haben wir nämlich nichts, außer einer großen weißen Wand. Als ich dann allerdings die Möglichkeit für Art Prints gesehen habe, wusste ich sofort was ich basteln wollen würde.

DIY Klingelschild

Deshalb habe ich mir 16 Square Prints bestellt und beim großen A noch ein Fotoseil mit 12 Magneten. Daraus soll nun unser neues Türschild entstehen, damit Gäste endlich wissen, an welcher der zwei Türen sie klingeln müssen.

Auf der Seite von DM Foto kann man übrigens nicht nur Fotos ausdrucken, sondern sich auch Geschenke jeglicher Art bedrucken lassen. Von Handyhüllen über Notizbücher bis zu Spielen, man findet wirklich für jeden Geschmack etwas.

DIY Klingelschild DIY Klingelschild DIY Klingelschild

Da ich ein eher minimalistischer Typ bin, fiel meine Wahl schnell auf die Square Prints. Schönes Format, mit einem kleinen unscheinbaren Rand. Einfach und schlicht, genau das was ich mir vorgestellt hatte. Nach dem Auswählen kommt man dann in den Bearbeitungsbereich, dort kann man sich seine Bilder aussuchen und bekommt auch sofort angezeigt in welcher Qualität sie gedruckt werden. Wenn also das Bild grün gekennzeichnet ist, ist alles ok, bei orange sollte man es sich nochmal überlegen und rot heißt wirklich keine gute Qualität. So weiß man also gleich was man erwarten kann. Leider wurde einige meiner Lieblingsbilder rot gekennzeichnet und ich musste sie austauschen, aber an der Tür will ich schließlich schöne Bilder hängen haben und keine Pixelsuchbilder.

DIY Klingelschild DIY Klingelschild DIY Klingelschild

Dann dauert es ein paar Tage und die Bilder kommen in einer schönen Verpackung an und man kann erst mal bestaunen und lachen. Schließlich wusste mein Freund nichts von den Bildern und hat bei einigen ganz schön grinsen müssen. Ja und dann ging es auch schon ans Aufhängen, dass geht dank der kleinen Magnete an dem Fotoseil total unkompliziert und vor allem ohne sich auf die Bilder festzulegen. Wenn ich also zum Beispiel im Winter eher winterliche Bilder aufhängen möchte oder eine ganz andere Deko, dann kann man diese ganz schnell austauschen und die bisher verwendeten Bilder einfach für etwas anderes gebrauchen.

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Mein Tag – 14.3.17

Heute bin ich in den Tag gestartet, mit einer leckeren Quark-Honig-Beeren-Schüssel und einer Tasse Kaffee.

Mein Tag - 14.3.17

Mein Mittagessen bestand dann aus einem Bananen Mug Cake und drei Mehrkorn Brötchen mit Marmelade. 

Mein Abendessen bestand dann aus einem gemischten Salat und einer Blitzpizza. Die Blitzpizza ist wirklich eines meiner neuen Lieblingsgerichte, denn sie ist nicht nur wie der Blitz zubereitet, sondern sie sättigt auch noch richtig gut. 

Mein Tag - 14.3.17

Karottenpommes - lecker und leicht
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Karottenpommes – lecker und leicht

Seit ungefähr einem Monat sind sie nicht mehr von meinem Essenplan wegzudenken – Karottenpommes. Das erste Mal aus purer Neugier und ohne Rezept und Ahnung hergestellt, waren sie einfach so gut, dass ich sie mir jetzt mindestens alle 3 Tage gönne. Übrigens sind die Karottenpommes sehr punktefreundlich – für alle Weight Watchers unter Euch :-)

Karottenpommes

Karottenpommes - lecker und leicht

  • 1 kg Karotten
  • 1 EL Öl
  1. Karotten waschen und dann der Länge nach vierteln.

  2. Auf ein Backblech verteilen und mit dem EL Öl beträufeln.

  3. Bei 200 Grad in den Ofen geben und öfter mal nach den Pommes schauen. Je nachdem wie dick die einzelnen Pommes sind brauchen sie unterschiedlich lang.

  4. Aus dem Backofen holen, mit Salz und Pfeffer würzen und schmecken lassen.

Die Pommes kann man auch toll vorher noch mit Parmesan und dem Öl vermischen, dann hat man super leckere Käse-angehauchte Pommes.

Karottenpommes Möhren Pommes

Ich muss sagen, mir schmecken diese Pommes sogar fast besser als normale. Sie sind einen Ticken süß und schmecken in Verbindung mit selbstgemachtem Ketchup oder auch einer leicht scharfen Salsa einfach super. Außerdem haben sie kaum Kalorien, da man sie nicht frittiert. Sie sind also körperfreundlich und super lecker – was will man mehr.
Toll eignen sich die Karottenpommes übrigens auch als Beilage zu einer Suppe – wie bei mir zum Beispiel als Beilage zu einer Brokkoli-Tomaten-Suppe (Rezept folgt!).

Das nächste Mal werde ich die Pommes noch ein bisschen pimpen und vielleicht eine neue Soße ausprobieren, daran lasse ich Euch dann natürlich teilhaben :-)
Übrigens sind die Pommes so punktefreundlich, dass man sooooooo viele essen könnte, bis man platzt. Also super für einen Tag geeignet an dem kaum noch Punkte übrig sind und man sich trotzdem etwas leckeres gönnen möchte.

Ich habe auch schon festgestellt, dass ich mit den Karottenpommes ohne Heißhunger neben meinem Freund sitzen kann, während er sich einen Burger und Pommes vom BK oder MCD gönnt. Sonst hatte ich da immer leichte Gedanken ihm den Burger samt Pommes zu entreißen. Aber dank den Möhrenpommes – alles weg und ich bin froh, wenn ich meine Portion geschafft habe und mich dann glücklich aufs Sofa fallen lassen kann.

Also ran an den Backofen und die Karotten und probiert Euch aus. Man kann die Pommes wirklich super vielseitig machen. Das einzige woran man denken sollte ist eben, dass die Möhrenpommes einen leicht süßlichen Eigengeschmack haben – ähnlich wie Süßkartoffeln – und man sie daher ein bisschen anders würzen muss als „normale“ Pommes aus Kartoffeln.


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