Wenn Gauland eine Frau wäre
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Wenn Gauland eine Frau wäre

Da wird einem „speziellen“ Politiker, mit einer sehr rechten politischen Einstellung und nach sehr fragwürdigen (*beschissenen*) Aussagen an einem Weiher die Klamotten geklaut und plötzlich regt sich das Internet auf. Aber es sind nicht nur von politisch Gleichgesinnten, von diesem Politiker, die sich aufregen, nein es sind meist sogar seine Gegner. Da plädieren Journalisten und Zeitungsverantwortliche plötzlich dafür, dass es ja absolut unmöglich sei, dass Bild, was von diesem Politiker in seiner Badehose existiere zu teilen. Da würde man ja den Untergang unserer Gesellschaft sehen, wenn man sich über so etwas freue.
Jetzt stelle sich mal vor, dass wäre nicht Herrn Gauland passiert, sondern Frau Gauland. Lassen wir diesen Herrn mal eine Frau sein. Eine Frau, die genau die gleichen Aussagen getätigt hätte. Eben einfach Herr Gauland als Frau. Was denkt ihr, was dann passiert wäre? Hätten sich diese weißen (meist älteren) Männer, dann genauso „stark“ gemacht, oder hätten wir dann vielleicht Überschriften und Tweets gelesen wie „Was sonst unter Kostümen verdeckt wird.“ oder „Gauland präsentiert Figur“. Ich würde dieses Experiment zu gerne machen, denn ich bin mir sicher, dass zumindest der Großteil, dieser kleinen weißen Ritter sich dann genauso zu Wort gemeldet hätten oder aber es einfach ignoriert hätten.

Gegenteil
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Gegenteil

Man sagt ja immer „Gegenteile ziehen sich an“.
Aber gibt es von einem Teil immer nur ein Gegenteil, oder passen zu einem Teil vielleicht viel mehr als nur dieses eine bestimmte.
Ist immer alles schwarz- weiß oder sind auch Graustufen und sogar Farben möglich?

Was zum Beispiel ist das Gegenteil von überflüssig?
Ist das unterhart? Oder unterfest? Oder hat überflüssig gar kein Gegenteil?

Aber ist es so wichtig ein Gegenteil zu haben? Hält uns ein Gegenteil im Gleichgewicht? Ist ein Gegenteil der Deckel zu unserem Topf oder ist es eher ein Topfuntersetzer, damit der Tisch nicht verbrennt?

Und dann heißt es wieder Gleich und Gleich gesellt sich gern. Kann man es also vielleicht gar keiner Theorie recht machen? Sollte man überhaupt versuchen es irgendeiner Theorie recht zu machen oder sollten wir vielleicht endlich mal damit beginnen, dass zu suchen und zu wollen, was wir wirklich wollen und nicht was uns eine Gesellschaft vorschreibt zu wollen?

Fragen über Fragen und so wirklich beantworten kann sie keiner.

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18 Pläne für 2018 inspired by Luiseliebt

Zuerst entdeckte ich sie auf YouTube. Folgte ihren Vlogs und fand ihre Persönlichkeit super spannend. Natürlich schaut man dann auch auf dem Blog vorbei. Dort hat sie mich dann richtig gefangen, denn Marie Luise vom Blog Luiseliebt weiß, wie man mit Worten umgeht. Sie spielt damit, benutzt sie leise und kann sie einem auch laut ins Gesicht schmettern. Ich schätze sie für ihre Ehrlichkeit und ihre authenthische Blogposts und Videos. Gestern bin ich dann über ihren Post 18 Pläne für 2018 gestolpert und fand diesen super inspirierend. Da ich gerade sowieso dabei bin mein Bullet Journal neu aufzusetzen (das funktioniert dank Jasmin von Tea & Twigs und ihren super hilfreichen Bullet Journal Videos auch super) habe ich mir gedacht, ich packe diese Liste mit in mein Bullet Journal und zeige sie euch. Hier also meine 18 Pläne für 2018
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Abendroutine sind mir wichtig
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Abendroutine sind mir wichtig

Für mich geht es jetzt dann gleich ins Bett, doch bevor ich mich schlafen lege und noch mit den Hunden raus gehe (wobei das Wetter einen gerade echt dazu verführt sich drinnen zu verkriechen) schreibe ich noch eine Seite (oder mehr). Das ist sozusagen meine #eveningroutine und ich liebe sie. Ich merke dadurch richtig wie ich kreativer werde und mein Hirn auch besser abschalten kann, denn ich „zwinge“ mich dazu, mich vor dem ins Bett gehen nochmal anzustrengen und danach kann dann mein Kopf wirklich abschalten. Momentan schwirrt dort eh einiges rum, denn ich stecke gerade mitten in meiner Bachelorarbeit und arbeite auch am Launch meines neuen Blogs. Ihr seht also, Kreativität ist gefragt.

Abendroutine sind mir wichtig

Silvester ohne Party dafür mit Angst
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Silvester ohne Party dafür mit Angst

Angst.
Nicht nur bei den Hunden.
Mein Herz schlägt mir bis zum Hals und ich merke jeden Schlag tief in meiner Brust.
Die Panik steigt höher.
Nicht die Panik vor den Menschen, die ich ja heute nicht um mich habe, sondern die Panik vor dem Lärm.
Die Angst ist nicht neu, aber auch nicht schon immer da.
Sie ist irgendwie gekommen und hat sich entschieden zu bleiben.
Ich setze mich auf das Sofa, hole einen Hund zu mir und rieche an seinem Fell.

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Das beruhigt.
Zumindest für diesen Moment. Für diese Sekunde in der es nach zu Hause riecht und ich meine Angst fast im Griff habe.
Dann.
Ein Knall.
Da ist ist sie wieder.
Die Angst, die kurz vergessen war.
Übertrumpft wurde vom Geruch.

Der Herzschlag hämmert so tief und so fest in meiner Brust als würde das Herz am liebsten aus dem Körper springen und sich unter dem Sofa verkriechen.
Wäre eine schwierige Angelegenheit, da das Sofa bodentief ist, aber das ist dem Herz und der Angst in diesem Moment egal.
Es wurde im Vorfeld so oft darauf hingewiesen, dass Tiere vor dem Feuerwerk Angst haben.
Doch bis auf einen Tweet, der mir in meine Timeline gespült wurde, stand nirgendswo etwas über Menschen, die Angst davor haben.
Dieses Jahr war die Angst größer als die letzten Jahre.
Es ist nicht mal so, dass ich nicht gerne ein Feuerwerk sehe, aber die Knaller machen mir Angst.
Sie geben mir ein ungutes Gefühl und nehmen mir den Atem.
Es ist als würde mit jedem Knall sich eine schwerere Last auf meine Brust legen und mich einbinden, wie in ein Korsett.
In ein Korsett, das nicht stützt, sondern einem den Atem raubt.

Irgendwann ist es vorbei.
Ich schließe die Augen und atme tief durch.
Endlich wieder freier.
Langsam beruhigt sich mein Puls und das Herz in meiner Brust.
Der Hund drückt sich noch näher an mich.
Wir sind froh, dass es vorbei ist.

Photo by Kimson Doan on Unsplash

Ein ganz neuer Start im Jahr 2018 - mehr wagen und mehr entspannen
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Ein ganz neuer Start im Jahr 2018 – mehr wagen und mehr entspannen

Dieser Blogpost erscheint im Rahmen der Blogparade zu dem neuen Life & Workbook / Businessworkbook „Mein bestes Jahr 2018„. Danke an Susanne und Nicole, dass ich bei dieser Blogparade mitmachen durfte und so viele tolle Frauen entdecken konnte. Das Workbook wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die letzten Wochen im Jahr 2018 sind angezählt und morgen steht ein super wichtiges Telefongespräch auf dem Plan. Morgen starte ich endlich meine Bachelorarbeit. Morgen startet endlich das Ende meines Studiums. Ich studiere mittlerweile schon wirklich lange, dass es sich so in die Länge zieht, war nie geplant, aber eine OP mit Komplikationen in meiner rechten Hand stand ja auch nicht auf dem Plan.

In dem letzten Jahr ist viel passiert. Ich wurde als Speaker für Workshops gebucht. Ich habe tolle Aktionen mit wundervollen Menschen und Firmen umgesetzt. Ich habe ein bisschen mehr zu mir selber gefunden und gemerkt, dass man manchmal runterschalten muss um wieder voll durchstarten zu können. Ich habe alte Hobbies wieder entdeckt und habe mich so viel besser kennengelernt wie in keinem anderen Jahr zuvor. Ich bin stärker geworden, nicht nur mental, sondern vor allem körperlich und ich habe neue Hobbies gefunden.

Mein Plan für das Jahr 2018 hat keine Vorsätze. Es sind Ideen, Visionen. Ich möchte mich an nichts binden, denn viel zu oft bin ich damit in den letzten Jahr gestolpert. Aber 2018 soll kein Jahr mit Stolperern werden, es soll mein Jahr werden und genau dazu werde ich es machen – habe ich mir zumindest vorgenommen. Also habe ich irgendwie doch einen Vorsatz.

Morgen ist also ein wichtiger Tag. Irgendwie ist es lustig, dass so ein wichtiger Tag, so spät im Jahr stattfindet. Aber irgendwie ist es auch gut. Früher im Jahr war ich nicht bereit dafür. Jetzt bin ich es. Ich bin bereit für ein neuen Start. Für ein neues Jahr und vor allem für viele weitere Abenteuer.

Rückblickend war es ein spannendes Jahr, das aber oftmals auch eine Art Stillstand inne hatte. Das lag aber gar nicht daran, dass nicht auf dem Plan stand, doch es stand dort nur in meinem Kopf und nirgendswo so wirklich niedergeschrieben.

Gerade deshalb habe ich mich so gefreut, als ich das Workbook „Mein bestes Jahr 2018“ in der Hand gehalten habe. Ich fühle als hätte mich das Workbook an die Hand genommen. Mir geholfen das Jahr Revue passieren zu lassen und vor allem mir einen Tritt in den Hintern gegeben um im nächsten Jahr noch mehr durchzustarten.

Mein bestes Jahr 2018 -Life&Work-Book Fächer2

Hier habe ich eine Übung aus dem Workbook für dich.


Morgen geht die Blogparade übrigens bei:

Beatrice
Maria
Bettina

Ein ganz neuer Start im Jahr 2018 - mehr wagen und mehr entspannen

Die Zeit
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Die Zeit

Können wir die Zeit wirklich beeinflussen? Können wir sie manipulieren oder dominieren. Kann ich nur meine Zeit beeinflussen, oder auch die von anderen. Egal in welchem Moment, es gibt die Momente, da wünscht man sich, dass die Zeit endlich schneller vergeht und dann gibt es diese Momente, in denen man die Zeit gar nicht vergehen lassen will. Sie soll stehen. Und doch wird sie das niemals tun. Die Zeit wird vergehen, da können wir uns noch so sträuben. Ja, wir könnten sogar einen Handstand machen und mit den Füßen wackeln – wäre der Zeit egal – sie würde in ihrer Geschwindigkeit weiterlaufen, weiter vergehen. Es gibt diesen Zeitpunkt, da fühlt man sich machtlos und unbeweglich. Als würde die Zeit einen fesseln. Als würde sie einen auf den Stuhl zwingen und beim eigenen Leben zuschauen lassen. Wir müssen unser Leben leben, egal wann, egal wo. Denn die Zeit lässt sich nicht beeinflussen.

Wir müssen unser Leben leben, egal wann, egal wo. Klick um zu Tweeten

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