Wer bin ich?

Diese Frage stelle ich mir so oft?

Müssen wir uns in vorgegebene Schemata stecken lassen? Passen die den überhaupt zu mir? Ich bin ein Individuum und kein 0815 Mensch.
Ich möchte ich sein und nicht irgendeine x – beliebige Person.

Wieso schauen Menschen bei der Namenssuche für ihr Kind in die Toplisten?
Ich kann aus Erfahrung sagen, es ist alles andere als toll, wenn man nur eine von vielen ist.
Früher habe ich mich gerne versteckt, versteckt in der Masse, versteckt hinter einer angeblich coolen Art.
Heute stehe ich dazu wer ich bin, was mich interessiert und was meine Wünsche und vor allem meine Träume und Pläne sind.
Nur weil andere es hirnrissig finden oder es nicht verstehen, werde ich niemals wieder etwas hinschmeißen.
Wieso lassen wir uns nur so wahnsinnig beeinflussen?
Ist es so wichtig was man von uns denkt? Können wir nicht mit dem wichtig werden was wir tun oder was wir tun wollen. Müssen wir immer mit dem Strom schwimmen. Eines von vielen Schäfchen sein.
Ich möchte nicht als Person x in Gedanken bleiben – ich möchte als die Person in Gedanken bleiben, die etwas tolles geschaffen oder bewegt hat. Als die Person, die für etwas eingestanden ist – die für sich eingestanden ist.
Wir leben nur einmal und das sollten wir in vollen Zügen ausnutzen.

tattoo freiheit freedom

Daher stell Du dir doch einmal die Frage:

Wer bin ich?

Kannst Du sie beantworten?
Nein? – Das ist überhaupt nicht schlimm, den wir finden den Weg schon irgendwann zu einem ICH, dass zu uns passt und vor allem, einem Ich, welches wir wirklich sein wollen.

Einem Ich das 100 %-ig zu uns passt und in das wir uns nicht reinquetschen müssen oder es mit anderen teilen müssen.
Du bist Du und ich bin ich und wer wir dann sind und was wir erreichen, das kommt mit der Zeit.

Momentan bin ich eine Studentin, die versucht einen Fuß in die Selbstständigkeit zu setzen, es sich aber noch nicht total traut, denn auch ich bin noch nicht so „cool“, dass ich einfach ins kalte Wasser springen möchte.

Momentan lebe ich in einer Wohnung im Dachgeschoss zusammen mit meinem Mister Right, vielen Büchern, Dekozeugs, welches nicht zusammenpasst und meinen zwei Hunden.
Ich bin glücklich und das nicht, weil ich mich in eine vorgeformte Persönlichkeit stecken lasse, sondern weil ich mich langsam vorarbeite, an die Persönlichkeit, die ich werden möchte.
Die Persönlichkeit wird geprägt, durch alles was wir in unserem Leben erleben dürfen, müssen, können und auch wollen. Die Persönlichkeit wächst mit uns – und wir wachsen mit ihr.
Ich habe schon einigen Mist mitgemacht, aber dieser hat mich genauso zu der Person gemacht, die ich heute bin, wie all die tollen Erinnerungen, die mich immer noch glücklich machen.

Ich bin nicht ich, nur weil ich andere zufriedenstelle, immer ja sage und jeder weiß, dass er sich auf mich verlassen kann. Ich bin ich, weil ich meine Ziele verwirklichen möchte und auch mal mich über andere stelle und nein, dass ist nicht arrogant, das ist ein gutes Mittelmaß.
Vor noch gar nicht all zu langer Zeit, habe ich jeden über mich gestellt. Ich habe zu jedem ja gesagt, habe geholfen wo ich nur konnte und habe einige meiner Liebsten verletzt, nur weil ich zu anderen nicht „Nein“ sagen konnte.
Ich habe jemanden gebraucht, der mir den Spiegel vorhält und der mir mal ordentlich die Meinung geigt. Gott sei dank, habe ich so jemandem in meinem Leben. Jemand, der mir gezeigt hat, dass es scheiße ist, immer „Ja“ zu sagen und das es vollkommen ok ist, einfach mal nur an sich zu denken und es auch überhaupt nicht verwerflich ist, wenn man das macht und nicht abwägt, was die anderen bloß von einem denken könnten.

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Also, werde ich weiter ein meiner Persönlichkeit feilen. Werde ausprobieren, anprobieren, testen. Werde wachsen, manchmal Rückschläge einstecken und mich über jeden kleinen Fortschritt freuen. Und vor allem, werde ich ich sein.


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