Rezension: Harry Potter and the Cursed Child

The eight story. Nineteen years later.

Ein Buch, das nicht mehr polarisierend könnte. Entweder man liebt es oder man hasst es. Wirklich viel dazwischen habe ich bisher noch nicht gehört.
Wie es mir gefallen hat und ich wie an die ganze Sache ran gegangen bin – hier erfährst Du es.

Meine Herangehensweise

Ich habe das Buch im Februar vorbestellt. Klar, habe ich es bestellt, weil ich Harry Potter und die ganze Welt vergöttere, allerdings bin ich nie mit der Vorstellung an das Buch gegangen, dass es sich dabei um eine Erweiterung oder Fortsetzung handelt, dann wäre ich nämlich, glaube ich, auch enttäuscht gewesen.
Ich habe mir einfach vorgestellt, dass es eine Geschichte in der Geschichte ist. Eine Geschichte, die sich zwar mit Harry Potter beschäftigt, im Laufe derer man auch viele bekannte, geliebte & gehasste, Charaktere wieder trifft. Allerdings ist es auch eine Geschichte, die eben nicht Harry, Hermine oder Ron als Hauptcharakter hat und daher ist es ja schon ganz anders.
Auch war mir von Beginn an klar, dass es sich um ein Skript-Buch handelt. Darüber waren ja viele auch sehr „verwundert“, so kam es einem zumindest vor, wenn man auf Twitter oder Instagram nach #HarryPotterandtheCursedChild suchte.

Skript-Buch? Wie kann ich mir das vorstellen?

Im Buch findet man nur ganz wenig Beschreibungen, am Anfang einer Szene gibt es manchmal kleine Szenenbeschreibungen, mehr aber auch nicht. Das ist aber auch klar, schließlich ist es ja eigentlich als Theaterstück gedacht, sprich man hat eine Kulisse. Man bekommt dadurch keine genaue Erklärung, wie der erlebte Moment aussieht. Alle genannten Orte kennt man allerdings schon und hat diese irgendwie in seinem Kopf verwurzelt – so ging es zumindest mir – daher war die fehlende Beschreibung überhaupt kein Problem für mich.
Das Buch besteht eigentlich nur aus Dialogen und diese Dialoge sind toll.
Ich habe gelacht, geweint und mich tierisch aufgeregt. Also trotz fehlender Beschreibung erlebt man auch hier alles hautnah mit.

Die Story

Anders. Komplett anders als alle Harry Potter Bücher bisher. Daher kommt auch hier mir meine Einzelbetrachtung zugute, denn ich bin nicht enttäuscht oder hatte gar etwas anderes erwartet. Ich habe nämlich tatsächlich nichts erwartet.
Bei vielen habe ich jetzt schon gelesen, dass die Story zu schnell sei, zu viel passiert und irgendwie doch nichts geschieht. Aber ich finde auch hier muss man sich vor Augen führen, dass es eben kein normales Buch ist, sondern ein Skript. Ein Theaterstück besteht nun mal aus Dialogen und einer Story, die aber in wenigen Stunden gezeigt werden muss / wird. Schließlich schaut sich keiner ein Stück an, das acht Stunden dauert.
Mir gefällt die Story, sie ist anders und das mag ich.
Mal wieder wird hervorgehoben, dass für die Freundschaft keine festgelegten Regeln besteht und das man vieles schaffen kann, wenn man es will.
harry potter and the cursed child

Mein Fazit

Was ich wichtig finde ist, dass man sich klar macht, man liest ein Skript und kein normales Buch. Das Ganze auf der Bühne zu sehen ist nochmal etwas ganz anderes als nur das Skript zu lesen und trotzdem bin ich dankbar für diese Geschichte.
Ich mag die Geschichte, ich habe mitgefiebert und ich wollte nicht, dass es vorbei ist.
Jetzt ist es vorbei und ich muss sagen, geht mit keiner Erwartung heran. Es ist kein typisches J. K. Rowling Buch, aber es ist ein tolles Skript-Buch und hat es verdient gelesen zu werden.

Dank des Buches ist mein Fernweh nach London jetzt noch viel größer und ich hoffe, dass ich vielleicht doch mal irgendwie und irgendwann das Theaterstück sehen kann.

Magst Du ein bisschen mein Fernweh teilen? Hier ein paar Bilder von meinem letzten Londonurlaub <3
london_bar

london_bau

ich_london

haus_london

bauwerk_london

london_fluss

london_haus

london_haus_park

london_bunt

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london_haus2

4/5 Punkten

Wie hat Dir das Buch gefallen?

4 Responses
  • Jacquy
    September 18, 2016

    Ich habe mich bisher noch nicht rangetraut, aber die positiven Meinungen überwiegen schon, deshalb wird das früher oder später auf jeden Fall noch passieren. Ich werde auch versuchen, mit der Einstellung ranzugehen, dass es keine direkte Fortsetzung und einfach anders sein wird. Dass es ein Theaterstück ist, war aber meiner Meinung nach schon ewig bekannt, deshalb verstehe ich nicht, wieso so viele davon überrascht wurden.
    Schöne Rezension und wunderschöne Fotos! Ich war erst ein mal für ein paar Stunden in London und muss dringend noch mal hin, weil es einfach noch so unglaublich viel gibt, was ich noch nicht gesehen habe.

    • Canistecture
      September 20, 2016

      Oh ja, ich kann dir London nur empfehlen – einfach eine traumhafte Stadt <3

  • trallafittibooks
    September 24, 2016

    Eine wirklich tolle Rezension!
    Werde es auf jeden Fall kaufen & lesen 😊👍

    Lieben Gruß,
    Nicci Trallafitti

    • Canistecture
      Oktober 7, 2016

      Das freut mich 🙂

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