Rezension: Dolfi und Marilyn

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar.

Kurzinfo
Titel: Dolfi und Marilyn*/**
Aus dem Französischen von Olaf Roth
Originaltitel: Dolfi et Marilyn
Originalverlag: Editions Grasset & Fasquelle, Paris 2013
Seiten: 288
ISBN: 978-3-570-58537-5
Preis: € 14,99
Verlag: carl’s books
Erschienen: 08.09.2014

Inhalt

Paris im Jahr 2060. Der geschiedene, alleinerziehende Geschichtsprofessor Tycho Mercier gerät durch einen Tombolagewinn in den Besitz eines Klons. Doch er bekommt nicht irgendeinen Klon vom Supermarkt geliefert: Es ist A.H.6, der sechste existierende, eigentlich verbotene Klon von Adolf Hitler. Dieser ist allerdings ganz anders als der Lieferant seines genetischen Materials: Er ist sanftmütig, bescheiden, unterwürfig und für Tychos Sohn ein willkommener Spielkamerad bei Computerkriegsspielen. Zu diesem merkwürdigen Hausgast gesellt sich bald noch ein Klon von Marilyn Monroe, den Tycho Mercier von seinem Nachbarn erbt. Sie verkörpert den Schwarm seiner Jugendjahre, aber auch sie riecht nach Ärger, denn es handelt sich um eine Raubkopie aus Südostasien …
Quelle: randomhouse
rezension dolfi und marilyn

Erster Satz

Ich heiße Mercier.
Quelle: Dolfi und Marilyn

Cover

Das Cover drückt das ganze Buch aus. Man erkennt sofort um wen sich das Buch dreht – nämlich um Adolf Hitler und Marilyn – beziehungsweise deren Klone.

Die Story

Was wäre, wenn es Klone gäbe. Was wäre, wenn es Klone gäbe, die eigentlich nicht existieren dürften. Merciers Nachbar hat einen Marilyn Klon und genau um den beneidet Mercier ihn. Er selbst hat keinen Klon, eigentlich. Denn eines Tages steht plötzlich Adolf Hitler vor ihm. Genauer gesagt A.H.6 – ein Klon von Adolf Hitler. Mercier, der als Geschichtsprofessor arbeitet, befasst sich schon fast sein ganzes Leben lang mit dem zweiten Weltkrieg, den Ereignissen drum herum und natürlich auch Adolf Hitler. Als er dann plötzlich selbst einen Dolfi hat, möchte er ihn zuerst abstoßen, allerdings ist seine Neugier einfach zu groß und so wohnt er auf einmal mit dem Klon von Adolf Hitler in einer ziemlich schrägen WG.
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Mein Fazit

Bis zur Hälfte finde ich das Buch wirklich gut. Es ist spannend und ganz anders als alles was ich bisher gelesen habe. Leider dreht sich dann die Story sehr und wird sehr „schräg“. Ich hätte mir gewünscht, dass viel mehr auf die Klone und deren Leben eingegangen wird. Dies geschieht nicht und die Story geht in eine Richtung, die ich einerseits nicht erwartet hätte und andererseits mich dann auch nicht überzeugen konnte.
Für mich persönlich war das Buch also nicht ganz überzeugend, allerdings empfehle ich jedem sich seine eigene Meinung zu bilden.
Rezension Dolfi und Marilyn

Der Autor

Der „wahre“ Autor bleibt unbekannt, denn François Saintonge ist das Pseudonym eines französischen Schriftstellers. Er bezeichnet sich selbst als Klon eines Autors und möchte im Hintergrund bleiben, um zu verhindern, dass sich seine Präsenz vor sein Werk schiebt.


*Rezension Exemplar – Das Buch wurde mir vom Verlag kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Ich vertrete allein meine Meinung.
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