Rezension: Charleston Girl von Sophie Kinsella

Kurzinfo
Aus dem Englischen von Jörn Ingwersen
Originaltitel: Twenties Girl
Originalverlag: Bantam Press
Taschenbuch, Broschur, 496 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-47399-1
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Goldmann
Erschienen: 17.01.2011

Bildrechte liegen bei randomhouse

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Erster Satz

Mit dem Elternbelügen ist es doch so: Man muss es tun, um sie zu schützen.

Inhalt

„Lara Lington könnte etwas Ablenkung gut gebrauchen: Ihr Freund hat sie verlassen, ihr Job ist ein Katastrophengebiet und ihre Familie ein Fall für sich. Dann taucht auch noch eine junge Frau auf, die Laras Leben restlos auf den Kopf stellt: Sadie Lancaster, ein Wirbelwind mit Federboa und einer Vorliebe für Charleston. Sadie hat nur ein Problem: Sie ist der Geist von Laras Großtante und gehört eigentlich in die Zwanzigerjahre. Nun ist sie ins London der Gegenwart geraten, wo sie nach einem Mann zum Flirten und nach einer verschwundenen Perlenkette sucht. Und für beides braucht sie Laras Hilfe …“
Quelle: randomhouse

Cover

Das Cover zeigt Lara und Sadie und ebenfalls einige Gegenstände, die man im Laufe des Buches noch näher kennenlernt. Zwar gefällt mir der Farbton des Covers nicht so gut – ich bin einfach kein Mädchen-Farben-Fan, allerdings macht das die liebevolle Gestaltung des Covers wieder wett.
Dank des Covers bekommt man schon eine kleine Vorstellung davon, wie Lara und ihre Großtante aussehen und kann sich sofort auf die Geschichte stürzen.

Mein Fazit

Ich habe Charleston Girl in weniger als einem Tag gelesen. Oder vielleicht auch verschlungen. Eigentlich mag ich die ganze Schnäppchenjägerin-Reihe von Sophie Kinsella nicht wirklich, daher war ich unglaublich erstaunt über dieses Buch. Schon nach den ersten Seiten möchte man wissen wie es weiter geht und fiebert sehr mit den Charakteren mit. Das tolle ist auch, dass man sich die Charaktere, dank der Schreibweise von Kinsella wirklich toll vorstellen kann. Gerade mit Sadie möchte man am liebsten stundenlang quatschen und noch viel mehr über ihre Zeit erfahren.
Wenn man so mag, dann ist es ein Zeitreiseroman in die andere Richtung, ohne Fantasy-Gedöns und mit einer tollen Story.
Jeder der sich für die Zwanzigerjahre und für einen tollen, leichten Roman interessiert, dem kann ich dieses Buch wirklich ans Herz legen. Vielleicht sogar für den kommenden Sommerurlaub?

Die Autorin

Sophie Kinsella wird vielen durch ihre Schnäppchenjägerin-Reihe, woraus sogar ein Buch verfilmt wurde, ein Begriff sein. Früher war Kinsella eine Wirtschaftsjournalistin, bis sie sich ganz dem Schreiben von Romanen gewidmet hat. Unter dem Namen Madeleine Wickham hat Kinsella ebenfalls Romane verfasst. Momentan lebt sie gemeinsam mit ihrer Familie im schönen London.

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