Der Anker

Draußen, wenn die Wand voller Gedanken vor Dir einstürzt.
Du in Seenot gerätst und nicht mehr weißt wohin.
Da taucht sie auf.
Die Hand.

Die Hand, die dich rettet.
Die dem Menschen gehört, der dein Anker ist.
Dein Fels in der Brandung.
Deine Rettung in letzter Not.

Das Wasser peitscht dir ins Gesicht, aber du kannst wieder atmen.
Langsam saugst du die Luft ein und beruhigst dich.
Die Hand hat dich gerettet aus einem Sog voller Sorgen und Gedanken.
Zu viele Gedanken und zu viele Sorgen.

Jetzt bist Du gerettet und kannst mit Abstand auf alles schauen.
Siehst, das alles gar nicht so schlimm war, wie im Sog.

1 Response
  • Lena
    Februar 28, 2017

    Wow – wie schön <3

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